Gut essen in Flensburg
Wenn hier eine Bierflasche mit einem Plopp aufspringt, ist man in Flensburg angekommen - das Flensburger Pilsener mit dem Bügelverschluss ist das flüssige Wahrzeichen der nördlichsten Stadt Deutschlands. Doch die eigentliche Spezialität ist der Rum: Über die Förde brachten Kapitäne einst Rohrzucker aus Westindien, den die Rumhäuser in den alten Kaufmannshöfen der Altstadt zu Fässern reiften. Bis heute schenken die Restaurants in Flensburg den Rum als Grog aus, wenn von der Ostsee der Wind pfeift.
Die Nähe zu Dänemark schmeckt man in Smörrebröd und roter Grütze ebenso wie in der Vorliebe für frischen Fisch. An den Buden der Hafenspitze gibt es Fischbrötchen mit Matjes, während die Restaurants in Flensburg auf Scholle und Hering aus der Förde setzen. Am Wasser sitzt man mit Blick auf Segler und alte Museumsschiffe. Zum Abschluss kippt man in den Restaurants in Flensburg einen gereiften Rum pur, wie ihn die Stadt seit über zwei Jahrhunderten brennt.

