Gut essen in Hamburg
Sonntags vor Sonnenaufgang beginnt Hamburg am Altonaer Fischmarkt, wo Marktschreier Aale, Blumen und Bananen verkaufen und man sich zwischendurch ein Fischbrötchen mit Matjes oder Krabben gönnt. Die Hansestadt isst maritim und pragmatisch: Labskaus aus Pökelfleisch, Roter Bete und Spiegelei, dazu Pannfisch und die süße Aalsuppe. Zum Kaffee schiebt sich das buttrige, zimtige Franzbrötchen dazwischen, eine echte Hamburger Erfindung.
Abends verlagert sich das Leben ins Schanzenviertel und ins Portugiesenviertel unterhalb der Landungsbrücken, wo Bacalhau und Grillsardinen den Ton angeben und ein Restaurant in Hamburg nach dem anderen liegt. Ihr Obst holen die Restaurants in Hamburg gern aus dem nahen Alten Land, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Nordeuropas. Zwischen Speicherstadt und Alster steht neben dem einfachen Kutterfisch längst eine dichte Sterneküche, und in vielen Restaurants in Hamburg an der Elbe sitzt man mit Blick auf die vorbeiziehenden Containerschiffe.
