Gut essen in Köln
In Köln bestimmt das Kölsch den Rhythmus des Essens. Der Köbes im Brauhaus stellt die schlanke Stange ungefragt hin und tauscht sie so lange aus, bis man den Deckel aufs Glas legt. Dazu bestellt man Halver Hahn, was jeden Zugereisten narrt: kein halbes Hähnchen, sondern ein Röggelchen mit einer dicken Scheibe Gouda. Himmel un Ääd, Blutwurst mit Kartoffelpüree und Apfelmus, gehört in den Brauhäusern und Restaurants in Köln zum festen Kanon.
Rund um den Dom drängen sich die traditionsreichen Restaurants in Köln wie Früh und Päffgen, doch das jüngere Ausgehen zieht ins Belgische Viertel, in die Südstadt und nach Ehrenfeld. Dort stehen die Restaurants in Köln für eine offene, internationale Küche, während am Rheinufer die Reibekuchen brutzeln. Ein Restaurant in Köln misst sich weniger an Sternen als daran, ob die Stimmung stimmt und das Kölsch frisch gezapft ist.
