Gut essen in Gelsenkirchen
Im nördlichen Ruhrgebiet, wo einst die Zeche Nordstern Kohle förderte und heute ein grüner Landschaftspark liegt, hält Gelsenkirchen an einer klaren Küchenlinie fest. Die Currywurst ist keine Beilage, sondern Grundnahrungsmittel, dazu Pommes rot-weiß und ein kühles Pils aus der Region. Rund um die Veltins-Arena und den Nordsternpark leben die Restaurants in Gelsenkirchen von großen Portionen und wenig Getue.
Die Trinkhalle an der Ecke, im Pott schlicht Bude genannt, gehört zum Alltag wie das Feierabendbier. Entlang des Rhein-Herne-Kanals und in der Altstadt mischen sich türkische Grills, italienische Familienlokale und ein Restaurant in Gelsenkirchen, das noch klassische Bergmannskost auftischt. Von hier sind es nur wenige Kilometer nach Essen und Bochum, und die deftige Handschrift des Reviers zieht sich durch die Restaurants in Gelsenkirchen bis auf jede Speisekarte.


