Gut essen in Leipzig
Leipzig hat sogar sein eigenes Bier zurückerobert: die Gose, ein obergäriges, leicht salziges und säuerliches Gebräu, das mit Koriander gewürzt wird und nach beinahe verschwundenen Jahren heute wieder aus mehreren Braustätten fließt. Zum Naschen gibt es die Leipziger Lerche, ein Mürbeteigküchlein mit Marzipan, das die einst gebackenen Singvögel ablöste. Und das Leipziger Allerlei, ein feines Gemüsegericht, meint im Original weit mehr als die Dosenware, die anderswo darunter läuft.
Wer die Restaurants in Leipzig sucht, landet schnell im Barfußgässchen oder auf der Karli, der Karl-Liebknecht-Straße in der Südvorstadt, wo Kneipen und Restaurants in Leipzig bis spät geöffnet haben. In Auerbachs Keller, das schon Goethe in seinen Faust schrieb und das zu den bekanntesten Restaurants in Leipzig zählt, isst man deftig unter historischen Gewölben. Im aufgeblühten Plagwitz rund um die Baumwollspinnerei hat sich zwischen Galerien ein Restaurant in Leipzig nach dem anderen angesiedelt.

