Gut essen in Siegen
Peter Paul Rubens wurde in Siegen geboren, doch die Stadt trägt ihre Krone, das Krönchen, mit stiller Bescheidenheit - und isst entsprechend handfest. Das Siegerland hat eine eigene Brotkultur: Der Riewekooche, ein Laib aus geriebenen rohen Kartoffeln und Mehl, kommt frisch aus dem Ofen mit Butter auf den Tisch. In den Restaurants in Siegen bestellt man dazu ein Sejerlänner Krüstchen, ein Schnitzel auf Röstbrot mit Spiegelei.
Gekocht wird in den Restaurants in Siegen mit dem, was die waldreichen Hänge und die alten Hauberge hergeben, Wild und Pilze im Herbst voran. Zum Essen trinkt man in den Restaurants in Siegen das Bier von nebenan, denn im benachbarten Krombach braut Krombacher eines der meistverkauften Pils Deutschlands. Als süßen Schluss reicht man Aijjerkaes, einen Siegerländer Eierpudding mit Zimt und Zucker. Wer im Winter von den Höhen zurückkommt, wärmt sich an einer dampfenden Portion Riewekooche mit Speck.




