Gut essen in Erlangen
Zwölf Tage im Frühsommer wird Erlangen zu einem einzigen Bierdorf: Zur Bergkirchweih, die alle nur den Berg nennen, sitzen Hunderttausende unter Kastanien an den historischen Kellern des Burgbergs, wo das Bier seit jeher kühl im Fels lagert. Franken zählt zu den brauereidichtesten Regionen Europas, und die Restaurants in Erlangen schöpfen daraus: Zum Seidla Kellerbier gehört ein Schäufele mit rescher Kruste und Kloß, dazu grobe Bratwürste vom Rost.
Die Kitzmann-Brauerei hält die alte Erlanger Biertradition bis heute mitten in der Stadt am Leben. In den Wirtshäusern und Restaurants in Erlangen wird deftig fränkisch aufgetischt, während Universität und die Nähe zu Nürnberg auch feinere Küche gebracht haben. Die Planstadt der Hugenotten trägt ihre nüchterne Ordnung bis in die Restaurants in Erlangen, wo man am liebsten im Freien sitzt. Wer im Sommer keinen Platz am Berg ergattert, findet in den schattigen Kellergärten oberhalb der Stadt seinen Krug und seinen Kloß.





