Gut essen in Oldenburg
Sobald der erste Frost über das Ammerland zieht, hat Oldenburg nur ein Thema: Grünkohl. Die Stadt trägt seit 2010 offiziell den Titel Kohltourhauptstadt, und der herbe Kohl, im Platt Oldenburger Palme genannt, kommt hier klassisch mit Pinkel, jener geräucherten Grützwurst, Kassler und Röstkartoffeln auf den Tisch. In der kalten Jahreszeit richten sich die Restaurants in Oldenburg ganz nach den geselligen Kohlfahrten aus, die als lange Wanderung zum deftigen Kohlessen enden.
Doch die Stadt kann mehr als Kohl. Rund um den Lappan und die Fußgängerzonen der Innenstadt haben sich Bistros, Cafés und Restaurants in Oldenburg angesiedelt, die das gute Schweinefleisch aus dem Oldenburger Münsterland ebenso selbstverständlich verarbeiten wie Fisch von der nahen Nordseeküste. Im Restaurant in Oldenburg schmeckt man die norddeutsche Vorliebe fürs Unaufgeregte: klare Produkte, kräftige Saucen, keine Effekthascherei.



