Gut essen in Schwerin
Auf einer Insel im Schweriner See steht das Märchenschloss, das der Stadt den Beinamen Neuschwanstein des Nordens eingetragen hat und heute den Landtag beherbergt - und ringsum liegen sieben weitere Seen. Kein Wunder, dass hier der Fisch regiert: Die Restaurants in Schwerin holen Zander, Hecht und Aal frisch aus den Gewässern und braten sie schlicht in Butter. Auch geräucherter Fisch und ein deftiges Fischbrötchen gehören hier zum Alltag.
Die mecklenburgische Küche ist herzhaft und ungekünstelt, auf den Karten stehen Rippenbraten, Ente und Wild aus den Wäldern der Seenplatte. Eine Eigenheit ist der Sanddorn, die orangene Küstenbeere, aus der man Likör, Marmelade und Nachtische macht. Rund um den historischen Schlachtermarkt, den ältesten Platz der Altstadt, sitzen die Restaurants in Schwerin in alten Bürgerhäusern. Am schönsten aber öffnen die Restaurants in Schwerin ihre Seeterrassen am Abend, wenn sich die Kuppeln des Schlosses im Wasser spiegeln.


