Gut essen in Darmstadt
Darmstadt sitzt genau an der Nahtstelle zweier Getränkekulturen: Nach Süden beginnt die Hessische Bergstraße, eine der wärmsten und kleinsten Weinregionen Deutschlands, nach Norden regiert der Apfelwein. Beides landet im Glas, je nach Wirtshaus. Dazu passt der Handkäs mit Musik, der reifende Sauermilchkäse in Zwiebel-Essig-Marinade, den man in den Restaurants in Darmstadt als Vorspeise oder als Beweis echter Bodenhaftung serviert.
Das eigentliche Wohnzimmer der Stadt ist das Martinsviertel, ein Gründerzeitquartier voller Kneipen, Weinlokale und kleiner Restaurants in Darmstadt, in denen abends die Studierenden und die alteingesessenen Heiner nebeneinandersitzen. Oben auf der Mathildenhöhe, dem Jugendstil-Ensemble mit Weltkulturerbe-Rang, hat sich die Gastronomie dem eleganteren Ton verschrieben. Und kaum ein Restaurant in Darmstadt lässt im Frühjahr die Grüne Soße aus sieben Kräutern aus, gern mit gekochtem Ei und Pellkartoffeln.





